"Schulbuch des Jahres 2013" - die Preisträger stehen fest!

Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schuibuchforschung und die Leipziger Buchmesse haben am 15. März die Preisträger des "Schulbuch des Jahres 2013" ausgezeichnet.
Der Preis ging in der Kategorie "Geschichte/Gesellschaft"an "Historie/Geschichte. Europa und die Welt von der Antike bis 1815" (Ernst-Klett-Verlag). In der Domäne "Sprachen" fiel die Wahl auf "Kombi kompakt" (C.C. Buchner). Für die MINT-Fächer wurde "Biologie heute SII" (Schroedel) ausgezeichnet, der Preis in der Kategorie "Zusatzmaterial" ging an "Geschichte und Geschehen Oberstufe - Themenheft Geschichts- und Erinnerungskultur (Ernst-Klett-Verlag).
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Acht Lehrwerke sind als "Schulbuch des Jahres" nominiert
Acht Lehrwerke hat die Jury aus Fachwissenschaftlern, Didaktikern und Lehrern aus mehr als 60 eingereichten Schulbüchern ausgewählt. Diese gehen nun ins Rennen um den Titel „Schulbuch des Jahres“. Gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse hat das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung die Auszeichnung ins Leben gerufen, um wegweisende Lehrwerke zu würdigen und die Qualität von Schulbüchern zu fördern.Am 15. März findet – in diesem Jahr zum zweiten Mal – die Preisverleihung im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt.
Eine Experten-Jury hat die eingereichten Lehrwerke begutachtet und nun die überzeugendsten Titel als „Schulbuch des Jahres“ nominiert. Kriterien für die Auswahl sind das didaktische Gesamtkonzept, die fachliche Ausgewogenheit, Schülerorientierung, Multiperspektivität und die Gestaltung der Schulbücher. Im letzten Jahr wurden Lehrwerke der Sekundarstufe I ausgezeichnet, in diesem Jahr haben Titel der Sekundarstufe II die Chance, zum Schulbuch des Jahres gekürt zu werden.
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Was macht ein gutes Schulbuch aus?

Das Georg-Eckert-Institut und die Leipziger Buchmesse ehren am 15. März zum zweiten Mal das „Schulbuch des Jahres“. Die Festveranstaltung findet ab 17 Uhr im Saal 2 des CCL im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt.
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Das „Schulbuch des Jahres“ geht in die nächste Runde - Georg-Eckert-Institut und Leipziger Buchmesse prämieren exzellente Lehrwerke
Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung und die Leipziger Buchmesse haben den Startschuss für die zweite Runde des Preises „Schulbuch des Jahres“ gegeben. Die Auszeichnung wird am 15. März 2013 an drei herausragende Schulbücher in den Bereichen Sprache, Gesellschaft und Naturwissenschaft verliehen. Erstmals wird auch ein Preis für das beste „Zusatzmaterial“ vergeben, das neben den curricularen Lehrwerken zum Einsatz kommt. Zur Pressemitteilung des Georg-Eckert-Instituts.
Schulbuch des Jahres 2013
Zur Leipziger Buchmesse 2013 vergibt das Georg-Eckert-Institut in Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe GmbH erneut den Preis „Schulbuch des Jahres“. Gewürdigt werden soll in drei Fachdomänen je ein Titel für die Sekundarstufe II, der in besonderem Maße die Anforderungen an ein zeitgemäßes Schulbuch erfüllt, Mut zu inhaltlichen, didaktisch-methodischen sowie gestalterischen Innovationen zeigt und die Herausforderungen von Bildungsstandards und kompetenzorientiertem Lernen aufnimmt. Weiterlesen...
Ausgezeichnet: Die "Schulbücher des Jahres 2012" stehen fest

Die Gewinner des Schulbuchpreises stehen fest. Am 16. März hat das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung im Rahmen der Leipziger Buchmesse drei herausragende Lehrwerke als „Schulbuch des Jahres 2012“ ausgezeichnet. „Zeitreise 1“ ist das Schulbuch des Jahres in der Kategorie „Geschichte und Gesellschaft“. In der Kategorie „MINT“ wurde „Navi Mathematik 7“ geehrt und der Preis im Bereich „Sprachen“ geht an „geni@l Klick“. Gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse hat das Georg-Eckert-Institut die Auszeichnung ins Leben gerufen, um die Qualität und Innovation von Schulbüchern zu fördern. Der Preis, der in diesem Jahre zum ersten Mal vergeben wurde, steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.
„Wir prämieren Lehrwerke, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswelt abholen, die motivieren und einen Beitrag dazu leisten, Jugendliche auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Es ist unser Anliegen, herausragende Arbeiten von Verlagen und Autoren zu würdigen und die Debatte über zeitgemäße Bildungsmedien anzuregen; ohne dabei in die oft praktizierte „Schulbuchschelte“ zu verfallen“, so Jury-Vorsitzende und Direktorin des Georg-Eckert-Instituts Prof. Dr. Simone Lässig. Ob nun auf echtem Papier oder in elektronischer Form – Schulbücher spiegelten das staatlich legitimierte Wissen wider und seien im Hinblick auf ihre Reichweite echte „Massenmedien“, so Lässig zur Relevanz des Schulbuchs heute.
Die feierliche Preisverleihung mit rund 150 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Bildung im Rahmen der Leipziger Buchmesse fand in Anwesenheit von Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Staupe für die Kultusministerkonferenz und Herrn Prof. Dr. Fabian, Bürgermeister der Stadt Leipzig, statt.
In ihrem Festvortrag unterstrich die Suhrkamp-Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky, bekannt durch ihren vielbeachteten Roman über eine Biologielehrerin „Der Hals der Giraffe“, die Verflochtenheit von Schulbüchern und ihrem Entstehungskontext: „Nichts ist so lehrreich wie das Lesen veralteter Schulbücher. Es sind Dokumente des kollektiven Gedächtnisses, die einen Demut lehren sollten. Nur indem wir erkennen, dass Wissen – so unumstößlich es auch scheint – eine Geschichte hat, können wir unseren eigenen, verfestigten Standpunkt verlassen.“ Schalansky ist überzeugt von der besonderen Rolle des Schulbuchs in Zeiten der Digitalisierung und des Internets: „Kuratierte Inhalte werden wichtiger, je überbordender und beliebiger Informationen verfügbar sind. Das Buch der Stunde ist das Kompendium. Und was sind Schulbücher anderes als Kompendien, die das Weltwissen verträglich verwalten.“

„Zeitreise 1“ – „Schulbuch des Jahres 2012“ in der Kategorie „Geschichte und Gesellschaft“
Das Geschichtsbuch „Zeitreise 1“ (Ernst-Klett-Verlag 2011) – in der Kategorie Geschichte und Gesellschaft – zeichne sich durch große Verständlichkeit, Klarheit und Gegenwartsbezug aus, so die Experten-Jury in ihrer Begründung. „Es verbindet geradezu optimal Sachlichkeit, Wissenschaftsnähe, Lesbarkeit und innere Stimmigkeit. Sprachlich gelingt dem Werk durchgehend die Gratwanderung zwischen fachlicher Korrektheit, Angemessenheit und Schülernähe.“ Für den Preis in dieser Kategorie waren außerdem das „Lernbuch Geschichte. Mittelalter“ (Ernst-Klett-Verlag 2010) sowie „politik.21“ (C.C. Buchners Verlag 2011) nominiert.

„Navi Mathematik 7“ – „Schulbuch des Jahres“ in der Kategorie „MINT“
„Navi Mathematik 7“ (Bildungsverlag EINS, 2010) ist ein Mathematikbuch für die Förderschule und überzeugt als bestes Schulbuch aufgrund seiner Klarheit, Verständlichkeit und Innovation in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern (MINT). „Mit einem konsequent, kompetenzorientierten Konzept, das auf einen überzeugenden Alltagsbezug und natürliche Differenzierung setzt, leistet das Schulbuch Vorbildliches und Innovatives“. In der engsten Wahl für die Auszeichnung waren außerdem „Das Mathematikbuch, 6. Lernumgebungen. Ausgabe A“ (Ernst-Klett-Verlag 2010) und „Linder Biologie SI, 1“ (Ausgabe für Baden-Württemberg, Schroedel, 2011).

„geni@l Klick, A1. Deutsch für Jugendliche“ – Gewinner in der Kategorie „Sprachen“
Als ein „hervorragendes Lehrwerk für einen kommunikativen und kompetenzorientierten Unterricht in Deutsch als Fremdsprache“ würdigte die Jury den Siegertitel in der Kategorie Sprachen „geni@l Klick, A1. Deutsch für Jugendliche“ (Langenscheidt, 2011). Mustergültig integriere es verschiedene mediale Angebote, insbesondere in der Selbstevaluation und ermögliche die effektive Orientierung an den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen. So könne es als „Vorbild für künftige Lehrwerke auch außerhalb des Fremdsprachenunterrichts dienen“. Nominiert war außerdem „Praxis Sprache, 5“ aus dem Westermann-Verlag.
„Lehrerpreis“ an „Menschen-Zeiten-Räume“
Ausgezeichnet wurde auch ein viertes Lehrwerk: Das Buch für Gesellschaftslehre (Drei-Fächer-Kombination Geschichte/Geografie/Gesellschaftskunde) „Menschen – Zeiten – Räume“ von Cornelsen erhielt den „Lehrerpreis“. Bei einer Online-Umfrage, an der sich 317 Personen beteiligten, waren Lehrer aufgerufen für das Schulbuch zu stimmen, das sie in der Unterrichtspraxis am besten unterstützt.




